Die Heilwirkung der Meisterwurz

Beschreibung: Die Meisterwurz gehört zur Familie der Doldenblütler und ist bevorzugt an Bachufern und feuchten Wiesen über 1000 Höhenmetern anzutreffen. Die Meisterwurz ist die höchste aller Wurzeln und wird auch als Ginseng der Alpen bezeichnet. Die Blüten sind flache Dolden, deren Farbe von weiß bis zartrosa reicht.  Die Blätter sind eirund, dreilappig und an der Spitze eingekerbt. 

Verwendete Teile:
Von der Meisterwurz verwendet man vorwiegend die Wurzel, aber auch die Blüten und jungen Blätter und Samen.

Anwendung in Tinkturform:
SCHUPPENFLECHTE: Die Meisterwurz in Tinkturform ist eines der besten Mittel bei Schuppenflechte. Eingenommen werden 2-mal täglich 30 Tropfen der Tinktur von der Meisterwurzwurzel, vermischt mit etwas Wasser Die Einnahme sollte solange erfolgen, bis die Schuppenflechte abgeklungen ist.

AUFBAUMITTEL: Nach einer Krankheit, oder bei starker Erschöpfung eignet sich die Einnahme der Tinkturmischung der Meisterwurzwurzel und der Brennnesselwurzel. Beide Tinkturen werden zu gleichen Teilen gemischt und morgens und mittags werden 20 Tropfen dieser Tinkturmischung, vermischt mit etwas Wasser eingenommen.

MAGEN-DARM-BESCHWERDEN: Bei Magen-Darm-Beschwerden ist es ratsam die Meisterwurzwurzeltinktur einzunehmen und zwar sollten 2-mal täglich 20 Tropfen für die Dauer von 21 Tagen eingenommen werden.

Anwendung in Pulverform:
ENERGIEMITTEL: Die Meisterwurzwurzel in Pulverform ist ein sehr starkes Energie- und Kräftigungsmittel. Das Meisterwurzwurzelpulver darf nur gering dosiert werden.

Anwendung als Salbe:
Die Salbe von der Meisterwurz löst Gicht-, Arthroseknoten und Knorpelbildungen auf und eignet sich auch bei Knochenverformungen aufgrund von Hallux, einer Fehlstellung des großen Zehs. Die Einreibungen mit der Meisterwurzwurzelsalbe sollten immer bei abnehmendem Mond erfolgen. Untenstehend die Rezeptur für die Meisterwurzwurzelsalbe:

Meisterwurzsalbe

  • 10 g Meisterwurzwurzel
  • 3 g Meisterwurzsamen
  • 1 g Meisterwurzblätter
  • 100 ml Öl
  • 5 ml Meisterwurzwurzeltinktur
  • 10 g Bienenwachs

Die Meisterwurzwurzel und die Blätter werden klein aufgeschnitten und die Samen etwas angemörsert. Mit diesen drei Bestandteilen wird ein Ölauszug hergestellt. Dem Meister­wurzölauszug wird die Meisterwurzwurzeltinktur hinzugefügt und mit Bienenwachs gebunden.

Die Meisterwurzsalbe eignet sich besonders gut bei Überbein und Knorpelbildungen. Die Einreibung dieser Salbe erfolgt 2 x täglich bei abnehmendem Mond. Man sollte die Anwendung bei Bedarf bis zu 3 x wiederholen.

Die Salbe hat aber auch wundheilende Eigenschaften. Auch bei Phantomschmerzen ist sie ein bewährtes Mittel. 

ENTZÜNDUNGEN DES TRIGEMINUSNERV: Bei derartigen Beschwerden sollten Einreibungen mit dem Ölauszug der Meisterwurzwurzel gemacht werden.

Anwendung in der Gemmotherapie:

In der Gemmotherapie wird die Meisterwurzwurzel gegen Arterienverkalkung und Verdauungsproblemen eingesetzt. Bei auftretenden Problemen werden 3-mal täglich 3 Sprühstöße des Gemmopräparates unter die Zunge gesprüht. Die Einnahme sollten einen Monat lang erfolgen.

Zitat des Monats: 
Die Straße des Lebens sollte die Stärkung der eigenen Kraft sein!