Die Heilwirkung des Hirtentäschels

Das Hirtentäschel gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse. Es wächst ganz unscheinbar an Wegrändern und wird kaum wahrgenommen, weil es so kleine Blätter hat. Wenn man es kennt, erkennt man es an seinen kleinen dreieckigen Täschchen. Die Hauptwirkung liegt nicht im ganzen Kraut, sondern in den Herzchen und in den Blüten.

 

Das Hirtentäschel hat eine blutstillende, zusammenziehende und dadurch gefäßverengende Wirkung. Weiters hat es einen hohen Anteil an Kalium- und Kalziumsalzen.

 

Anwendung in Teeform:

  • In Kombination mit dem Frauenmantel hat das Hirtentäschel die Eigenschaft den Schließmuskel der Blase zu stärken und ist das stärkste Mittel bei Inkontinenz. Das Kraut vom Hirtentäschel und vom Frauenmantel wird zu gleichen Teilen vermischt und dann zu einem Tee verarbeitet. Von diesem Tee sollten täglich 2 Tassen getrunken werden.

 

  • Bei starkem Nasenbluten ist es hilfreich ein Stück Watte in einem starken Hirtentäscheltee zu tränken und dies dann in die Nase zu stecken.

 

  • Hirtentäscheltee mit Hirtentäscheltinktur eignet sich speziell für Frauen zu Beginn der Menopause. Von diesem Tee sollten täglich 2 Tassen getrunken und pro Tasse Tee 10 Tropfen der Hirtentäscheltinktur beigemischt werden.

 

  • Der Hirtentäscheltee zeigt hervorragende Wirkung bei einem Reizdarm. Von diesem Tee trinkt man täglich 2 Tassen und zwar morgens auf nüchternem Magen und vor dem Mittagessen.

 

 

Anwendung in Tinkturform:

  • Bei starken Monatsblutungen sollte die Hirtentäscheltinktur eingenommen werden und zwar 5-mal täglich 20 Tropfen.