Die Heilwirkung des Wacholders

Der Wacholder, auch Kranewitt genannt, gehört zur Familie der Zypressengewächse und wächst auf Magerwiesen, Heiden und alpinen Gebieten und kommt auf nährstoffarmen, eher trockenen Böden vor.

Der Wachholder ist ein immergrüner Baum oder Strauch mit vier- bis sechsflügelige Zweige.

Aus den unscheinbaren Blüten, die an den stacheligen Nadeln sitzen, bilden sich die Beeren. Die Beeren sind rund, 7-9 mm dick, im ersten Jahr grünlich und im 2. Jahr dann schwarzblau.

 

Die Wacholderbeere ist eines der stärksten antibakteriellen, antiviralen und keimtötenden Mittel und hat hervorragende schleimlösende Eigenschaften im Hals-, Rachen- und Lungenbereich.

 

- Bei ersten Anzeichen von Grippe sollten täglich bis zu 4 Wacholderbeeren gekaut und geschluckt werden.

- Bei Asthma ersetzt die Wacholderbeere zum Teil den Kortisonspray. Es werden für 3 Wochen täglich 2-4 Wacholderbeeren gekaut.

- Durch das Kauen und Schlucken von 2-4 Wacholderbeeren kann festsitzender Schleim im Rachen- Hals-Bereich gelöst werden.

- Aus den Wacholderbeeren sollte ein Kräutersalz hergestellt werden – es ist eines der wertvollsten Salze, da es eine antivirale-, antibakterielle und keimtötende Wirkung hat.

- Gegen Rheuma und Gicht kann täglich bis zu 2 Tassen des Tees aus den Wachoderbeeren getrunken werden. 

Aufgrund der stark nierenanregenden Wirkung sollte Wacholder bei entzündlichen Erkrankungen der Nieren und in der Schwangerschaft nicht eingenommen werden!

 

Die Wacholderbeere zum Räuchern:

Die Wacholderbeeren eignen sich sehr gut zum Räuchern und verbreiten einen sehr angenehmen, würzigen und balsamischen Rauch, der typisch nach Wacholder duftet. Sein Rauch hat eine starke reinigende Kraft und öffnet Körper und Geist. Aber sein Rauch reinigt und desinfiziert die Luft in unseren Räumen und schafft so eine klare und gesunde Atmosphäre, mit der wir unsere Widerstandskraft erhöhen und Krankheiten vorbeugen können.

Die Wachholderbeere in unserer Ernährung:

Wacholderbeeren sollten immer wieder in die Ernährung eingebaut werden, da sie unser Wohlbefinden steigern und gleichzeitig Erkrankungen vorbeugen.

Der Wacholder in der Gemmotherapie:

In der Gemmotherapie wirkt Wacholder harnausscheidend, gegen Nierenentzündungen und bei Appetitlosigkeit. Von diesem Gemmopräparat sollten 3-mal täglich 3 Sprühstöße unter die Zunge gesprüht werden.