Die Heilwirkung des Löwenzahns

Der Löwenzahn gehört zur Familie der Korbblütengewächse und erreicht eine Wuchshöhe von ca. 30–40 cm. Er ist eine der bekanntesten und meistverbreiteten Wildpflanzen Mitteleuropas. Der Löwenzahn enthält in allen Pflanzenteilen einen weißen Milchsaft.

Vom Löwenzahn verwendet man die Wurzel, die Blätter, sowie den Stängel. 

LÖWENZAHNWURZEL:

Die Löwenzahnwurzel hat eine hilfreiche Wirkung bei Störungen der Leberfunktion und regt die Leber zum Arbeiten an.

Die getrocknete Löwenzahnwurzel pulverisiert ist ein starkes Energiemittel. Davon sollte morgens ein halber Teelöffel, vermischt mit einem Emulgator (Milch, Joghurt usw.) eingenommen werden.

Als Energiemittel kann das Löwenzahnwurzelpulver mit anderen Wurzelpulvern wie folgt eingesetzt werden:

30% Löwenzahnwurzelpulver

30% Brennnesselwurzelpulver

30% Wiesenbärenklauwurzelpulver

10% Meisterwurzwurzelpulver

Von dieser Mischform kann bei Müdigkeit und Kraftlosigkeit morgens ein Teelöffel, vermischt mit einem Emulgator (Milch, Joghurt usw.) eingenommen werden.

Gegen Gallen- und Nierensteine eignet sich auch das Löwenzahnwurzelpulver. Allerdings ist bei der Einnahme zu beachten, dass nur ein halber Teelöffel voll, vermischt mit einem Emulgator (Milch, Joghurt usw.) eingenommen werden darf, da die Auflösung der Gallen- und Nierensteine nicht zu schnell erfolgen sollte.

Die Löwenzahnwurzel regt die Bauchspeicheldrüse, welche für die Insulinproduktion zuständig ist, zum Arbeiten an. Aus diesem Grund ist das Löwenzahnwurzelpulver ein wirksames Mittel bei Diabetes. Die Einnahme von einem Teelöffel, vermischt mit einem Emulgator (Milch, Joghurt usw.) erfolgt morgens.

Aus den Wurzeln des Löwenzahns kann ein „Kräutersalz“ hergestellt werden. Dieses Salz sollte immer wieder zum Würzen von Speisen verwendet werden und somit nimmt der Körper immer wieder organanregende und energiespendende Stoffe auf.

 

LÖWENZAHNBLÄTTER:

Auch die Blätter des Löwenzahns beugen aufgrund ihrer Bitterstoffe Leberprobleme vor. Sie enthalten Vitamin A, Vitamin C, Mineralstoffen (vor allem Kalium), Spurenelemente und Flavonoide.

Die Löwenzahnblätter in Frisch- und Trockenform können vorbeugend als auch bei bereits bestehenden Problemen mit den Cholesterinwerten zur Stabilisierung der Cholesterinwerte eingesetzt werden. Deshalb ist es wichtig, immer wieder frische Löwenzahnblätter unter den Salat oder anderen Speisen zu mischen. Wenn jahreszeitenbedingt nicht die Möglichkeit besteht, frische Blätter zu verwenden, so können diese auch getrocknet und pulverisiert werden.  

Zur Unterstützung einer Alkoholentwöhnung sollte ein Löwenzahnblättertee getrunken werden. Die getrockneten Blätter werden mit heißem Wasser überbrüht. Nach einer Ziehzeit von 3-4 Minuten ist der Tee bereit. Es sollten 2-3 Tassen täglich getrunken werden.

Auch aus den Blättern des Löwenzahns sollte ein „Kräutersalz“ hergestellt werden.

 

LÖWENZAHNSTÄNGEL

Der nicht mehr milchige Stängel des verblühten Löwenzahns unterstützt den Körper bei seiner Entgiftung.

In Frischform kann der Löwenzahnstängel immer wieder unter den Salat geschnitten werden. Weiters kann man daraus ein „Kräutersalz“ herstellen und immer wieder zum Würzen der Speisen verwenden. Dadurch nimmt der Körper immer wieder Stoffe auf, welche ihn bei seiner Entgiftung unterstützen.